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Wappen :
Die Heraldik oder Wappen-Kunde kennt genormte, dokumentierte und klare Regeln.
Familen-Wappen waren früher nur Adligen und Edelleuten erlaubt, die von
Generation zu Generation weiter vererbt wurden. Erst ab ungefähr 1750 durften
'normale' Bürger eigene Wappen entwerfen und führen. Dies
waren reine PERSONEN-Wappen und keine Familienwappen. Es stand allerdings den
Nachkommen frei, eventuell ein Wappen eines Vorfahren zu übernehmen. Im
Emmental gab es also keine 'Familienwappen', sondern nur mehr oder weniger
fantasiereiche, eigene Personenwappen. Solche
REIST Personenwappen sind bekannt geworden von
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einer Christina Reist; 1749 als Schliffscheibe,
im Historischen Museum Bern. |
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dito; auf einer Scheibe mit Jahrzahl 1755, im
Historischen Museum Bern. |
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einer Barbara Reist; (Ehefrau des Jakob Iseli, Müller in
Burgdorf); im Historischen Museum Bern |
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ein Wappen Nr. 1008, ca. 1933 bereinigt, im Wappenbuch von
Schnitzler-Bühler, um 1800 |
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ein Reist Wappen in einer Sammlung "Mettler Bern"
( ? ) |
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des Johannes Hans Reist,
Wirt im Bären, geboren 10.11.1752,
Wappen Nr. 1006 erstellt anno 1788, als Schliffscheibe im Musée Historique in
Neuchâtel aufbewahrt.
Im Wappenbuch von Stähelin als Nr. 1054 aufgeführt.
Da Hans Reist im Dürrgraben zu Hopfern (Gemeinde Heimisbach, Amt
Trachselwald) wohnte, muss sein Wappen als Personenwappen der im Amt
wohnenden REIST betrachtet werden. Dies, obwohl dieser Ort nicht einer der
vier alten Heimatorte der Reist ist. Allerdings wohnte sein Vater Caspar
seinerzeit als Bauer in Sumiswald. Der Gasthof Bären zu Hopfern ist
unweit, südlich von Sumiswald gelegen. |
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eine Reist-von-Sumiswald, Wappenversion Nr. 1006A, von
Lehrer Leuenberger Erlach, mit grünem Bodenstück im Wappen 1006
geschaffen, nur den Sumiswalder Bürgern vorbehalten. Im Staatsarchiv Bern
unter Nr. 154 registriert. |
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Nr. 1006 |
Nr. 1006-A |
Nr. 1007 |
Nr. 1008 |
Nr. 1009 |
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Erstes Reist Wappen vom Jahre 1788. Ein Mann mit Stab in der Rechten,
auf Reise - Reisender - Pilger ?
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Diese Variante v. Hans Reist; mit dem grünem Bodenstück, habe
ich für mich und meine Familie gewählt.
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Reist, von Oberburg, gem.Wappenbuch von Schnitzler-Bühler,
soll ungefähr um 1800 entstanden sein.
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Reist, vom Emmental (allgemein), Vorschlag d. Staatsarchivs
Bern, vereinfachtes von Wappen Nr. 1007
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Reist, vom Emmental (allg.), Vorschlag des Staatsarchivs
Bern um 1933, aus den Nr. 1006/1007.
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Quellen: z.Teil in Emmentaler Geschlechter- und Wappenbuch,
S.423; H. R. Christen, im Fischer-media Verlag.
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